200 Jahre Basler Mission

Viele Beziehungen zu den Partnerkirchen und –organisationen von mission 21 in Afrika, Asien und Lateinamerika gehen auf die langjährigen Tätigkeiten der Basler Mission zurück. Die Gründung der Basler Mission im Jahre 1815 wurde inspiriert durch englische Missionsgesellschaften und durch die pietistisch orientierte Deutsche Christentumsgesellschaft. Diese Missionsgesellschaften begleiteten und profitierten zum Teil von der zunehmenden Kolonisierung Asiens und Afrikas durch die europäischen Nationalstaaten im 19. Jahrhundert. Sie waren jedoch auch Gegengewicht zu den damit einhergehenden Missständen wie Sklavenhandel/ Sklaverei und wirtschaftliche Aus­beu­tung.

Ende der 1820er Jahre sandte die Basler Mission ihre Mitarbeiter erstmals nach Westafrika, insbesondere nach Ghana (ab 1828). Dann folgten als Missionsgebiete Südindien (1834), Südchina (1847), Kame­run (1886) und das heutige Kalimantan (1922) (indonesischer Teil der Insel Borneo).

Nach dem 2. Weltkrieg und im Zuge der Unabhängigkeitsbewegungen der ehemaligen Kolonien entwickelte sich die eigentliche Missionsarbeit zu partnerschaftlicher Unter­stützung der nun schon mehrere Generationen alten christlichen Lokalkirchen