Liegenschaften

Die in einem Gartenareal gelegenen Bauwerke der Basler Mission wurden nach der Stadterweiterung vor dem Spalentor errichtet. Die Bauten dienten als Wohn- und Ausbildungsstätte für angehende Missionare. Der Hauptbau, das Missionshaus sowie das Kinderhaus am Nonnenweg 30/32, wurden 1858/1860 erstellt. Später, um  1912/1913, folgten die Liegenschaften Nonnenweg 36 mit Turnhalle, Pilgerstrasse 35 und Missionsstrasse 21. 1987 wurde anstelle des alten Werkstatt-Gebäudes das Gemeinschafttshaus errichtet, ein ökologischer Bau, in dem das Restaurant Rosengarten, die Küche und im 1. Obergeschoss zwei Wohnungen untergebracht sind.

Die Liegenschaften sind auch nach über 100 Jahren Bestehen und sorgfältigen Anpassungen und Modernisierung weitgehend erhalten. Deswegen stehen auch zwei Liegenschaften unter Denkmalschutz. 2001 erfolgte die Renovation des Missionshauses mit zusätzlicher Nutzung als Hotel und Seminarbetrieb, 2006 die Modernisierung des Mehrfamilienhauses mit Ladengeschäft an der Missionsstrasse 21 und 2009 das Eckhaus an der Pilgerstrasse 35, auch das Gartenareal wurde neu gestaltet.

Die Interventionen für die Anpassungen und Modernisierungen werden mit wenigen Strukturänderungen und gezielten Massnahmen ausgeführt. Auch die spezifische Nutzung der Gebäude bleiben weitgehend so, wie  ursprünglich. Durch diese zwei konsequenten Grundhaltungen wird die Identität der Bauten und des Gartenareals gewahrt.

Liegenschaften der Basler Mission
Missionsstraße 21, Missionshaus, Pilgerstraße 35