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		<title>mission21 Aktuell</title>
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			<title>mission21 Aktuell</title>
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		<lastBuildDate>Mon, 14 May 2012 10:12:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Ein Buchprojekt zum Leben mit HIV/AIDS</title>
			<link>http://www.baselmission.org/e-news/article/ein-buchprojekt-zum-leben-mit-hivaids/</link>
			<description>Die Frauenarbeit in der Südprovinz der Moravian Church in Tanzania ist auch HIV/AIDS-Arbeit. In...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Vor ca. zwei Jahren hat sich dank des engagierten Einsatzes von Pfarrerin Melania Mrema-Kyando in der Gemeinde Ilolo eine HIV-Selbsthilfegruppe gegründet. 
Die Arbeit mit den Menschen dieser Selbsthilfegruppe ist tief bewegend. Der offene Umgang mit HIV/AIDS ist keine Selbstverständlichkeit. Ein Grund hierfür ist die immer noch starke Diskriminierung gegenüber HIV infizierten Menschen, aber auch die oft vorherrschende Angst vor dieser Krankheit. Diese Angst kann so stark sein, daß Menschen sich nicht testen lassen , nicht wissen wollen, obwohl es freie Medikamente gibt und die, die sie einnehmen lebende Beispiele für die Wirksamkeit dieser Mittel sind. Anscheinend ist Verdrängung doch noch einfacher als offen mit dem Problem umzugehen. 
Ermutigt, durch die stetig wachsende Selbsthilfegruppe in Ilolo, haben wir ein Buchprojekt gestartet. Die Mitglieder der Gruppe schreiben, durch Fragen angeleitet ihre Lebensgeschichte auf. Wir konnten einen jungen Studenten gewinnen die Fragen mit der Gruppe zu bearbeiten und die Texte in Englisch zu übersetzen. Da nicht alle lesen und schreiben können führt er auch direkte Interviews durch. 
Alle Mitglieder haben sich zudem damit einverstanden erklärt, daß wir sie in ihrem Zuhause, im Alltag fotografieren. Jeder Teilnehmer soll am Ende eine Abschrift seiner Geschichte in der Hand halten, ähnlich der „Memory Books“, als Erinnerung für die Familie, die Kinder. 
Melania Mrema-Kyando setzt sich unermüdlich für mehr Aufklärung und Offenheit ein. Sie lässt keine Gelegenheit ungenützt, um über HIV/AIDS zu reden, aufzuklären und am Beispiel ihrer eigenen Geschichte aufzeigt, dass der offene Umgang und die Medikamente ein positives Leben möglich machen. Immer wieder ist sie traurig, wenn gerade junge Menschen lieber sterben als sich testen zu lassen. 
Wir glauben, dass wir durch die bebilderten Lebensgeschichten von Menschen, die mit HIV/AIDS leben, Mut machen können. Wir hoffen aufzuzeigen, dass dies ganz normale Menschen mit all ihren Alltagsproblemen und Schwierigkeiten sind und dass man sie nicht aufgeben sollte. Unsere Vision ist es einen kleinen Bildband mit 15 Beispielgeschichten zusammenzustellen, mit Texten in Swahili, Englisch und Deutsch. Noch fehlt uns ein Verleger, der an diesem Projekt interessiert ist, doch „God is on our side!“, daran glauben wir.&nbsp;
<span style="font-style: italic;">Claudia Zeising, Ökumenische Mitarbeiterin in Rungwe, Tansania</span>]]></content:encoded>
			<category>Tansania</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 10:12:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Torten, Spätzli und Rösti</title>
			<link>http://www.baselmission.org/e-news/article/torten-spaetzli-und-roesti/</link>
			<description>Eine etwas ungewöhnliche Weiterbildung im Waisenkinderprojekt in Nsalaga beschreibt Sandra Witschi...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span lang="DE-CH">Die <link http://www.mission-21.org/partner-und-projekte/projekte/afrika/tansania/project/58/?tx_hfprojektdb_pi1%5Bbackpid%5D=383)>Waisenkinderarbeit</link> der Moravian Church in Tanzania, Southwest Province, wäre ohne die elf Freiwilligen nicht denkbar. Das ganze Jahr über machen sie Hausbesuche bei den Kindern, helfen in der Zentrumsarbeit mit und organisieren den samstäglichen Nachhilfeunterricht. Ihr Lohn? Ein kleines Taschengeld und eine jährliche Weiterbildung. Der erste Seminartag ist traditionellerweise Arbeitsthemen gewidmet. Am zweiten Tag hingegen ist Wunschprogramm. Dieses Jahr haben sie sich eine Einführung ins Tortenbacken gewünscht. Um dem Ganzen eine interkulturelle Note zu geben, haben wir die Backstube mit Spätzli- und Röstiküche erweitert. Allerdings à Tansania: im Freien und auf dem Kohleherd. Für die Schweizerküche haben wir den immer wieder gern zitierten TOT-Ansatz (training of trainers) praktisch umgesetzt: Da Fatuma, unsere Hausangestellte, selber gerne Spätzli und Rösti isst, habe ich ihr das schlussendlich beigebracht. Für die Weiterbildung konnte ich sie nun dafür als Lehrerin engagieren.</span>
<span lang="DE-CH">Der Schlusspunkt unseres Seminars: ein opulentes Abendessen!</span>
<span style="font-style: italic;">Sandra Witschi</span>,<span style="font-style: italic;"> Mai 2012</span>]]></content:encoded>
			<category>Tansania</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 May 2012 22:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lage der Christen im Sudan wird immer prekärer - Reaktionen unserer Partner </title>
			<link>http://www.baselmission.org/e-news/article/reaktionen-unserer-partner-auf-die-anschlaege-im-suedsudan/</link>
			<description>Nachdem es im Sudan in den letzten Monaten zunehmend Aktionen gegen christliche Einrichtungen in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am darauffolgenden Tag wurde ein Kirchengebäude der SPEC niedergebrannt und weitere Einrichtungen wurden zerstört und geplündert. Am 23. April besetzten schliesslich Sicherheitskräfte das Büro des Sudan Council of Churches, einer Partnerorganisation von mission 21, in Nyala, Darfur. Die Lage der Christinnen und Christen und der Kirchen im Sudan wird immer prekärer und es bleibt abzuwarten, ob die Regierung ihren Schutz auf Dauer gewähleisten kann und will. Möglicherweise ist es kein Zufall, dass diese Vorfälle im Anschluss an die Besetzung des umstrittenen Ölfelds in Heglig im Grenzgebiet zwischen Sudan und Südsudan durch die sudanesische Armee stattfanden. Die Situation in der Grenzregion droht zu eskalieren und die beiden sudanesischen Staaten sind nicht mehr weit von einem neuen Krieg entfernt. 
Lesen Sie zu beiden Entwicklungen Berichte unserer Partner vor Ort und Verlautbarungen von regionalen und internationalen Organisationen: 
<ul><li>Vom Sudanesischen Kirchenrat (SCC), Partner von mission 21 </li><li>Von der Allafrikanischen Kirchenkonferenz (AACC) und dem Weltkirchenrat (WCC), Partner von mission 21 </li><li>Von der Anglikanischen Kirche im Sudan </li><li>Von der Afrikanischen Union (AU) </li><li>Von der Europäischen Union (EU)</li></ul>]]></content:encoded>
			<category>Sudan</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 13:55:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Palmölplantage in Kamerun: Monokultur könnte Missionsspital gefährden</title>
			<link>http://www.baselmission.org/e-news/article/palmoelplantage-in-kamerun-monokultur-koennte-missionsspital-gefaehrden/</link>
			<description>Mitten in Kameruns Regenwald im Südwesten des Landes soll eine
60'000 Hektar grosse Palmölplantage...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Palmölindustrie ist ein lukratives Geschäft. Palmöl kommt in immer mehr Produkten vor und steckt zum Beispiel in Schoggiriegeln, Lippenstiften und Medikamenten. Zwischen dem Korup-Nationalpark und dem Naturreservat Rumpi Hills im Südwesten Kameruns soll eine gigantische Palmölplantage entstehen. Verantwortlich sind die US-amerikanischen Unternehmensgruppe Herakles Farms und deren Tochterfirma SG Sustainable Oils Cameroon (SG-SOC). Rund 60'000 Hektar Regenwald sollen abgeholzt werden. Seltene Tierarten hätten keinen Lebensraum mehr. Etwa 25'000 Menschen könnten ihre Lebensgrundlage verlieren. Sie bauen auf kleinen Feldern Maniok und Kochbananen an und ernten Kakao, den sie verkaufen, um damit zum Beispiel Arzt und Medikamente zu bezahlen. Im Wald finden sie Baumaterialen, leben von der Jagd und ernten Früchte. 
<b>Das Spital Manyemen direkt betroffen <br /></b>Das Spital Manyemen, das von mission 21 und ihrer kamerunischen Partnerkirche, der Presbyterian Church in Cameroon, betrieben wird, liegt am Rande der geplanten Plantage. Vier ökumenische Mitarbeitende und ihre Kinder aus der Schweiz und Deutschland leben und arbeiten im Missionsspital. «Wir machen uns grosse Sorgen um die Menschen, die Umwelt und die Auswirkungen, die dies auf das Spital Manyemen haben könnte», sagt Verena Ramseier, verantwortlich für Kamerun bei mission 21: «Es ist zu befürchten, dass viele Menschen, die durch die Monokultur ihr Land verlieren, sich einen Spitalbesuch nicht mehr leisten können.» Zudem sei fraglich, ob es in Trockenperioden zu Engpässen bei der Wasserzufuhr kommen könnte – SG-SOC hat sich die Wasserrechte im Gebiet gesichert. Eine weitere Gefahr bestehe, wenn das Wasser durch Pestizide und Industrieabwasser verseucht werde. «Die Regierung Kameruns und die Verantwortlichen von SC-SOC und Herakles Farms verstossen gegen die Menschenrechte», sagt ein Mitglied der kamerunischen Partnerkirche von mission 21. Die Umwelt dürfe nicht nachhaltig kaputt gemacht werden und das Land müsse in den Händen der einheimischen Menschen bleiben.
<i>Anna Wegelin, Medienbeauftragte mission 21</i>]]></content:encoded>
			<category>Kamerun</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 01 May 2012 17:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein Besuch bei unserer Partnerkirche im neusten Land der Erde</title>
			<link>http://www.baselmission.org/e-news/article/ein-besuch-bei-unserer-partnerkirche-im-neusten-land-der-erde/</link>
			<description>Vor dem Südsudan liegt ein langer und schwerer Weg.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Vom 26. März bis 7. April war ich zu meinem zweiten Besuch im neusten Land der Erde, der Republik Südsudan, die erst seit dem 9. Juli 2011 als eigenständiger Staat existiert. Die Aufbruchstimmung hat mittlerweile ein wenig der Ernüchterung Platz gemacht, darüber, dass der Weg in eine goldene Zukunft langwierig und schwierig ist und bleibt. Schwerpunkt meines Besuchs war diesmal die Teilnahme an der Vollversammlung der Presbyterianischen Kirche des Sudan, einer langjährigen Partnerkirche von mission 21. Eine Woche lang berieten fast 200 Delegierte Situation und Zukunft ihrer Kirche und ihres Landes. Als Thema der Vollversammlung hatten wir in einem Planungsworkshop Ende 2011 den Satz aus Nehemia 2,17, «kommt, lasst uns wieder aufbauen» gewählt. In den Predigten und Gesprächen ging es dann auch viel darum, wie Kirche und Land und besonders auch das Leben der vom jahrzehntelangen Bürgerkrieg gezeichneten Menschen wieder aufzubauen sei. 
Entscheidende Ereignisse der Vollversammlung waren die Annahme einer neuen Kirchenverfassung und Wahlen zur Kirchenleitung. In den nächsten vier Jahren werden Peter Gail Lual als Moderator, David Obala Okony als Vizemoderator und John Nyor Nyiker als Generalsekretär das Geschick der Kirche massgeblich mitbestimmen. Auch der Name der Kirche wurde von Presbyterian Church of Sudan in Presbyterian Church of South Sudan (PCOSS) geändert als Ausdruck einer neuen Identität in einem neuen Land. Das heisst jedoch nicht, dass die Geschwister im Norden vergessen sind, sondern sie bleiben als Diaspora Teil der Kirche, die hoch motiviert und durch die Vollversammlung gestärkt einer immer noch ungewissen Zukunft entgegengeht. 
<i>Armin Zimmermann, Programmverantwortlicher Sudan/Südsudan</i> ]]></content:encoded>
			<category>Sudan</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 16:37:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Therapiemöglichkeiten auf dem Sternberg</title>
			<link>http://www.baselmission.org/e-news/article/neue-therapiemoeglichkeiten-auf-dem-sternberg/</link>
			<description>Seit März 2012 werden die behinderten Kinder des Sternbergs auch mit Sprachtherapie gefördert. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Neben der Kunst- und <link http://ysdt.org/archives/moving-in-palestine-star-mountain-rehabilitation-center>Musiktherapie</link> sollte das  Förderangebot des Sternberg&nbsp; schon lange durch Logopädie erweitert  werden. Bisher scheiterte dieser Wunsch an der Tatsache, dass es in  Palästina fast keine ausgebildeten Sprachtherapeuten gibt. Nun ist durch Zufall eine hervorragend ausgebildete Frau auf den Sternberg gestossen und hat inzwischen mit dem Aufbau eines logopädischen Therapiezentrums begonnen.&nbsp; <br /> 
Die in New York aufgewachsene Palästinenserin Shafika Farsakh (23), ist ausgebildete Logopädin. Auf der Suche nach Arbeitsmöglichkeiten in der Heimat ihrer Eltern stiess sie zufällig auf den Sternberg. Nach einem Skype-Interview im Januar und einer Probewoche im März, entschied sich Shafika, direkt auf dem Sternberg zu bleiben. 
 Shafika ist gut ausgebildet, spricht Arabisch und Englisch, kennt die palästinensische Kultur und ist hoch motiviert auch unter schwierigeren Rahmenbedingungen eine professionelle Sprachtherapie anzubieten. 
<span style="font-style: italic; ">Johannes Klemm</span>]]></content:encoded>
			<category>Palästina</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 12:56:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>«Gerechtigkeit schmeckt!» </title>
			<link>http://www.baselmission.org/e-news/article/gerechtigkeit-schmeckt-aktionstag-mit-spitzenkoechin-tanja-grandits/</link>
			<description>Aktionstag mit Spitzenköchin Tanja Grandits</description>
			<content:encoded><![CDATA[«Es ist wichtig, sich für andere Leute und Schicksale zu interessieren. Man kann nicht glücklich sein, wenn man nur zu sich selber schaut. Mit meinem Engagement kann ich andere dazu bewegen, etwas zu tun. Mein Kochen kann anderen Menschen helfen.» Das sagt Tanja Grandits, Spitzenköchin des Restaurants Stucki in Basel. Unter dem Motto «Gerechtigkeit schmeckt!» hat sie sich gestern Dienstag mit Elan ins Zeug gelegt für die ökumenische Kampagne der kirchlichen Hilfswerke Brot für alle und Fastenopfer zum Thema «Mehr Gleichberechtigung bedeutet weniger Hunger». Die Kampagne wird getragen von einer breiten Allianz von Nichtregierungsorganisationen in der Region. 
<b>Tanja Grandits kochte mit arbeitslosen jungen Frauen <br /></b>Am Morgen besuchte Grandits die gemeinnützige Lebensmittelabgabe «Tischlein deck dich» in der Offenen Kirche Elisabethen in Basel. Am Nachmittag kochte sie gemeinsam mit Teilnehmerinnen des Arbeitslosenintegrationsprojekts Overall im Stucki-Restaurant auf dem Bruderholz ein mehrgängiges vegetarisches Menü. Und am Abend war sie mit dabei, als 80 private Gäste für 99 Franken pro Person die Leckereien in der Elisabethenkirche genossen. Zur festlichen Mahlzeit gab es besinnliche, Gedanken anregende und leichte Rahmenkost. Den Service übernahmen Pfarrer – allesamt Männer. 
«Das Essen war hervorragend und die Inputs tiefsinnig», sagt Daniel Frei vom Pfarramt für weltweite Kirche BL/BS, zusammen mit Janique Behman von der Missionskonferenz beider Basel und Monika Hungerbühler von der Offenen Kirche Elisabethen hauptverantwortlich für den Abend. «'Gerechtigkeit schmeckt!' wirkt nach», so Frei. 
<b>Mehr Gleichberechtigung bedeutet weniger Hunger <br /></b>Die Kollekte des gemeinnützigen Abends zur Unterstützung der vitalen Rolle von Frauen bei der Beschaffung von Nahrung hat 1'200 Franken ergeben. Obwohl Frauen weltweit gemäss der kirchlichen Kampagne zur Fastenzeit die meiste Arbeit zur Produktion und Zubereitung von Nahrungsmitteln beitragen, sind 70 Prozent der Hungernden Frauen. Sie haben meist keinen gerechten Zugang zu Ressourcen, Bildung und Landbesitz. 
mission 21 und die folgenden Organisationen tragen den Aktionstag mit: Christoph Merian Stiftung, Diakoniestelle der Röm.-Kath. BS, Fachstelle für Soziale Arbeit der Röm.-Kath. Landeskirche BL, Hilfswerk der evang. Kirchen Schweiz, Pfarramt für Industrie und Wirtschaft, Wegzeichen – Kath. Erwachsenenbildung beider Basel.]]></content:encoded>
			<category>e-News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 11:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Konzert mit «Siebmra» aus Peru</title>
			<link>http://www.baselmission.org/e-news/article/konzert-mit-siebmra-aus-peru/</link>
			<description>Musikalischer Einblick in die kulturelle Vielfalt Perus. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Musikgruppe Siembra drückt musikalisch die Herausforderungen aus, die sich der heutigen peruanischen Gesellschaft stellen. Zentrales Thema ihrer diesjährigen Europatournee ist die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen und deren verheerende Menschenrechts- und Umweltbilanz. Durch die verschiedenen Rhythmen und Musikstile gibt Siembra den Zuhörenden einen Einblick in die kulturelle Vielfalt Perus. 
Eine Veranstaltung von mission 21, Reformierte Kirche Basel-Stadt, Römisch-Katholische Kirche des Kantons Basel-Stadt, Pfarrei St. Franziskus Riehen-Bettingen. 
Eintritt frei, Kollekte erwünscht.
]]></content:encoded>
			<category>mission21-Veranstaltungen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 13:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kooperationen für Tansania</title>
			<link>http://www.baselmission.org/e-news/article/kooperationen-fuer-tansania/</link>
			<description>mission 21 hat in den vergangenen Jahren seine Zusammenarbeit mit anderen Missionsgesellschaften in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Ein neues Laborgerät in Isoko</b>
Seit&nbsp;Dezember ist im Missionsspital von Isoko ein dringend benötigtes Laborgerät im Einsatz. In enger Kooperation mit der <link http://www.herrnhuter-missionshilfe.de/>Herrnhuter Missionshilfe</link> in Bad Boll konnte ein so genannter CD-4-Count angeschafft werden. Die Messung der CD4-Antikörper im Blut ist eine wesentliche Voraussetzung für eine Therapie von HIV-infizierten Patienten. Vor der Anschaffung des Gerätes mussten die Blutproben auf unbefestigten Bergstrassen ins vier Stunden entfernte Mbeya geschickt werden. Nur dort konnten sie analysiert werden.&nbsp;Das neue Laborgerät&nbsp;in Isoko trägt dazu bei, dass die grosse Zahl von HIV-Betroffenen (ca. 50% aller Patienten des Spitals), schneller und präziser behandelt werden können.
<b>Erste Computer in Mbozi</b>
Mit Beginn des neuen Schuljahres im Januar 2012 konnten sich die Schülerinnen und Schüler der Mbozi Secondary School über ein erstes Computerlabor freuen. Dank der Kooperation von mission 21, der <link http://www.zzg.nl/>Zeister Zendingsgenootschap</link>&nbsp;(Missionsgesellschaft der Herrnhuter in den Niederlanden) und der Stiftung&nbsp;<span style="FONT-FAMILY: Arial; FONT-SIZE: 10pt" lang="NL"><link http://www.viafrica.org/>Vi@frica</link>&nbsp;</span>wurden 20 moderne Computer installiert und&nbsp;ein Fachlehrer ausgebildet.&nbsp;Auch in Tansania entwickelt sich&nbsp;die Computertechnik rasant. Umso wichtiger ist es, dass die Schülerinnen und Schüler früh lernen,&nbsp;sicher und selbständig mit Computern&nbsp;zu arbeiten.
<span style="font-style: italic;">Johannes Klemm, Programmverantwortlicher Tansania</span>]]></content:encoded>
			<category>Tansania</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 12:45:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der alltägliche Frieden in Kamerun</title>
			<link>http://www.baselmission.org/e-news/article/der-alltaegliche-frieden-in-kamerun/</link>
			<description>Während in Nigeria die Gewalt zwischen Christen und Muslimen zunimmt, herrscht im benachbarten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am Morgen weckt mich der Muezzin. Im gewohnten arabischen Singsang ruft er vom Minarett herunter die muslimischen Gläubigen zum Gebet. Eine Weile später, es ist noch dunkel, läuten die Glocken der katholischen Kirche unweit der grossen Moschee. Und bei Einbruch der Morgendämmerung beenden die Anhänger einer der vier Pfingstkirchen in unmittelbarer Nähe meines Hauses ihren nächtlichen Gottesdienst. Sie treffen sich mehrmals wöchentlich um Mitternacht, um die bedrohlichen Geister während der Nacht lautstark in ihren Bann zu weisen. Unterdessen toben im nur wenige hundert Kilometer entfernten Nigeria erschütternde Kämpfe zwischen Moslems und Christen, erleiden Kopten in Ägypten ihres Glaubens wegen schlimmste Verfolgung. 
Vor nicht allzu langer Zeit stritt die Schweiz um den Bau von Minaretten und bekriegten sich Katholiken und Protestanten in Nordirland bitterlich. Man mag es für ein schönes Märchen halten: Aber ja, in Kamerun leben verschiedene Religionen friedlich zusammen! 
<b>Glaube der Puls des Seins <br /></b>Kamerun ist ein Vielvölkerstaat. Auf engstem Raum leben verschiedene Ethnien zusammen, die sich in Sprache, Essgewohnheiten, Totenritualen oder Witwentraditionen sehr unterscheiden. Schon im nächsten Dorf wird ein völlig anderer Dialekt gesprochen. Bei so viel Multikulturalität ist das Zusammenleben verschiedener Religionen Normalität statt Besonderheit. Der Glaube spielt im Leben der Menschen in Afrika eine sehr grosse Rolle. Er durchdringt nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens, ist nicht nur Lebensstütze sondern vielmehr der Puls des gesamten Seins. Der Name Gottes ist sogar im Strassenverkehr allgegenwärtig: Öffentliche Busse tragen Aufschriften wie «Auf Gott vertrauen wir», «Gott weiss alles», «Lob und Preis sei dem Herrn». Dienstliche Sitzungsprotokolle enthalten ganze Predigten und den abschliessenden Wunsch: «Möge Gott unsere Arbeit weiterhin reich segnen». Keine alltägliche Unterhaltung zwischen Kolleginnen, Nachbarn, Freunden kommt ohne «Gott sei Dank», «Wir beten dafür», «Wenn Gott will, wird es geschehen» aus. Dabei tritt nahezu in den Hintergrund, woran jemand glaubt. Alle glauben. Alle haben irgendeine Religion. Und alle tolerieren den Glauben ihrer Mitmenschen. Für den Glauben nimmt man sich Zeit in Kamerun, sei es für Andachten, Gebete oder Gottesdienste, die auch schon mal fünf volle Stunden dauern können. Kirchenmitarbeitende – ob Pastor, Nonne oder Missionarin – geniessen hohes Ansehen, zumindest was die Reaktionen der Strassenpolizei betrifft, die dann schon mal auf die oft üblichen Bestechungsgelder verzichtet. Darüber hinaus wird allen Gläubigen die Kompetenz zugestanden, zu predigen und zu beten – ein Patent dafür oder eine Ausbildung braucht es nicht. 
<b>Frauen aus der Nachbarschaft <br /></b><link http://www.mission-21.org/partner-und-projekte/projekte/afrika/kamerun/project/29/?tx_hfprojektdb_pi1%5Bbackpid%5D=387>Das Projekt WEELP</link> (Women’s Economic Empowerment and Literacy Project) zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation und Alphabetisierung von Frauen im ländlichen Raum, das ich für die Frauenarbeit begleitete, wird von der Presbyterianischen Kirche in Kamerun organisiert, ist aber bewusst ökumenisch. Frauen aller Religionen und Konfessionen sind eingeladen, denn sie arbeiten ohnehin in ihren Quartieren und Nachbarschaften zusammen und sollen sich auch wirtschaftlich gegenseitig unterstützen. Einige unserer Gruppen sind bunte Potpourris aus presbyterianischen, katholischen, baptistischen, anglikanischen, den Pfingstkirchen zugewandten und muslimischen Frauen. Sie arbeiten und lernen zusammen, sie tolerieren einander auf liebevolle Art und Weise. Der muslimische Vater einer Projektteilnehmerin, ein Kunsthandwerker aus Westkamerun, war verstorben. Die ganze Gruppe trauerte mit der Familie. Zur Totenfeier kamen alle im Hof der Familie zusammen. Das Video der Beerdigungsfeier flimmerte über den Fernsehschirm, Berge von Essen wurden zubereitet und den Gästen serviert. Einige Frauen erschienen in ihrer presbyterianischen Uniform, denn sie kamen direkt von einer Veranstaltung in ihrer Kirche. Wer sich mit welcher Glaubensrichtung identifizierte, war an der Trauerfeier kein Thema und somit auch kein Tabu. Ich unterhielt mich mit einer Enkelin des Verstorbenen. Sie erzählte mir, dass sie die presbyterianische Schule besucht. Als Mitglied einer muslimischen Familie geht sie aber auch jede Woche mit ihrer Mutter zum traditionellen Freitagsgebet in die Moschee. Auf meine Frage, zu wem sie bete, wenn in der Schule das Vater Unser ansteht, antwortete sie frei heraus: «Dann bete ich das mit!» In der Moschee bete sie zu Allah und in der Kirche zu Gott. Ihre Grossmutter ergänzte: «So kann sie sich später entscheiden, zu welcher Religion sie gehören will.» Weder Beliebigkeit noch Gleichgültigkeit sind hier am Werk, sondern vielmehr tief beeindruckende, selbstverständlich gelebte Toleranz, die sich von trennenden Elementen zwischen den Religionen in keiner Weise aus der Ruhe bringen lässt. 
<b>Im Zweifelsfall zum Fon <br /></b>Und was ist mit den vermeintlich religiösen Auseinandersetzungen? Ich wurde Zeugin eines Konflikts zwischen christlichen Bäuerinnen und muslimischen Hirten in den Bergen. Kühe hatten die frischen Keimlinge auf den Feldern der Bäuerinnen zertrampelt und abgefressen und somit die gesamte Ernte der Saison zerstört. Im Gegenzug gingen einige Hütten der Hirten in Flammen auf. Um den Konflikt, der sich recht schnell als rein wirtschaftlich begründet herausstellte, möglichst friedlich und im Sinne aller Beteiligten zu lösen, marschierten die Bäuerinnen und die Kuhhirten vereint zum Palast des traditionellen Herrschers, des Fons, um ihn um unabhängige Vermittlung zu bitten. Der Anblick des Menschenzuges, die einen zu Fuss unterwegs und die anderen auf Pferden, erweckte den Eindruck, dass niemand lange streiten, sondern alle zu einer ausgleichenden Lösung finden wollten. «Wenn wir mit den verschiedenen Religionen zusammen feiern, kochen wir selbstverständlich kein Schweinefleisch», erzählt eine Teilnehmerin des WEEL-Projekts. Sie würde ja auch nie auf den Gedanken kommen, eine andere Frau zum Katholizismus zu bekehren. Selbst die zahlreich aus dem Boden schiessenden charismatischen Glaubensgemeinschaften namens «Die wahre Kirche Gottes von Kamerun», «Kapelle der Sieger» oder «Bibel-Kirche für Tieferes Leben» missionieren zwar sichtbar, aber unaufdringlich. 
(...) 
<b>Alles eitel Sonnenschein? <br /></b>In dieser Vielfalt von Parallelwelten finden sich dennoch auffallend wenig Berührungspunkte, ganz zu schweigen von einer multireligiösen Durchmischung. Eine Kollegin, nach Kontakten zu Musliminnen befragt, antwortet, sie wisse wenig über deren Leben. Es sei schwierig, an sie heranzukommen. Im hohen Norden Kameruns, wo der Islam die vorherrschende Religion ist, erschreckte mich die Unsichtbarkeit der Frauen im täglichen Leben. Es war fast unmöglich, miteinander in Kontakt zu kommen. Trotz der faszinierenden friedlichen Koexistenz der Religionen in Kamerun ist es nicht immer leicht, die interreligiöse Ökumene zu leben. 2009 hat Kamerun den Weltgebetstag ausgerichtet. In Erwartung eines bunten Festes reiste ich in die Hauptstadt Yaounde zum zentralen Gottesdienst. Die verschiedenen Frauenbewegungen trugen unterschiedliche Uniformen. Die Frauen sassen streng nach Konfessionen geordnet in den Kirchenbänken, eine Durchmischung unter den Anwesenden gab es nicht. Am Rande der Veranstaltung gab es Reibereien, wer das anschliessende Büffet vorbereiten und wer überwiegend davon profitieren sollte. 
<b>Ökumene an der Basis <br /></b>Vielleicht ist es an der Basis einfacher mit der Ökumene. Es war ein berührendes Erlebnis, als Baptistinnen und Katholikinnen gemeinsam mit den Presbyterianerinnen die Kerzen zur Eröffnung des 50-jährigen Jubiläums ihrer Frauenbewegung entzündeten. Auch zwischen Moslems und Christen gibt es Beispiele der liebevollen gegenseitigen Toleranz. In einem von einem Christen geführten Hotel in Bamenda werden muslimische Gläubige fürsorglich darauf hingewiesen, wo die Sonne auf- und untergeht. Umgekehrt ist es ähnlich: Als ich mit einer Freundin den Lamido, den traditionellen muslimischen Herrscher in einem kleinen Ort im Grasland besuchte, sagte er: «Jetzt ist Gebetszeit. Setzt euch hierhin. Ihr seid doch Christen. Ihr könnt jetzt auch beten.» Er richtete seinen Teppich und kniete sich gen Mekka. ]]></content:encoded>
			<category>Kamerun</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 09:53:00 +0100</pubDate>
			
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